Daphnienzucht-Anleitung – Schritt für Schritt erklärt! 

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Daphnien, bzw. Wasserflöhe sind ein ideales Lebendfutter für frisch geschlüpfte und junge Axolotl, da diese nur Lebendfutter fressen. Wenn du dir nicht regelmäßig neuen Daphnien kaufen möchtest, kannst du diese auch ganz einfach zu Hause züchten.

Was sind Wasserflöhe?

Daphnien, auch Wasserflöhe genannt, sind Krebstiere, die je nach Art 2 bis 5 mm groß werden. Sie lassen sich leicht züchten und haben einen hohen Ballaststoffgehalt. Durch ihre Bewegung lösen sie bei jungen Axolotl ihren Jagdtrieb aus. 

Vorteile von Wasserflöhen sind:

  • einfach zu züchten
  • ideales Futter für Baby-Axolotl 
  • ballaststoffreich

Wasserflöhe kann man auch in unseren heimischen Teichen und Tümpel finden, allerdings sollte man diese nicht zur Fütterung nutzen, da man sich sonst schnell Parasiten ins Aquarium holen kann. Sie ernähren sich von organischen Schwebstoffen, sowie von Bakterien und einzelligen Algen.

Was braucht man für eine Daphnienzucht?

Benötigtes Equipment: 

Als Behältnis für deine neue Daphnienzucht brauchst du entweder ein kleines Aquarium oder einen Eimer der 10 bis 60 Liter Wasser fasst. Der Sprudelstein sorgt für eine ausreichende Wasserbewegung und Sauerstoffversorgung. 

Wie züchtet man Wasserflöhe?

Im ersten Schritt füllst du dein Aquarium oder Eimer mit Wasser, allerdings nicht mit frischem Leitungswasser, sondern im besten Fall mit Aquarium-Wasser oder Leitungswasser, das schon 2 Tage abgestanden ist. Um sicherzugehen, dass genügend Sauerstoff und Bewegung im Wasser ist, schließt du den Sprudelstein oder die Luftpumpe an.

Anschließend kannst du deine ersten Zuchttiere hinzufügen, eine Mindestmenge von ca. 100 Tieren ist dabei ein sinnvoller Start.

Deine Daphnien fütterst du Spirulina-Pulver oder Hefe. Dabei ist eine Fütterung mit Spirulina-Pulver die sicherste Variante, dadurch kann man Daphnien kaum überfüttern und man riskiert keine zu starke Belastung des Wassers.

Von dem Spirulina-Pulver gibt man so viel ins Wasser, dass es sich leicht trübt und wenn die Färbung nachgelassen hat, kann man am nächsten Tag neues hinzugeben.

Wenn man mit Hefe füttert, reicht bei einem 60 Liter Aquarium eine erbsengroße Menge Hefe, diese sollte vorher mit ein bisschen Wasser vermischt werden, damit sie sich gut im Wasser verteilt. Je mehr du die Wasserflöhe fütterst, desto mehr werden sie sich vermehren. 

Daphnien-Futter:

Das Wasser selber muss nur selten gewechselt werden und allgemein gestaltet sich die Daphnienzucht sehr anspruchslos. 

Daphnien lassen sich auch außerhalb der Wohnung auch im Garten züchten, dafür kannst du das Aquarium oder den Eimer nach draußen stellen oder ein größeres Behältnis wie eine Regentonne nutzen. Am besten vermehren sich Daphnien in einem Temperaturbereich von 15 bis 25 °C.

Wie verfüttert man die Wasserflöhe?

Wenn deine Wasserflohzucht gut läuft, kannst du ca. alle 5 Tage frische Daphnien für deinen Axolotl ernten. 

Um deine Wasserflöhe zu verfüttern, kannst du sie entweder mit dem Wasser abschöpfen und zu deinen Axolotl geben, einfacher ist es aber, wenn du einige Wasserflöhe mit einem sehr feinen Sieb, wie z.B. ein Artemiasieb* fängst und diese dann so zu deinen Baby-Axolotl setzt. 

Hier gibt es auch einen Artikel mit einem kompletten Fütterung-Guide für Axolotl in jeder Lebensphase. 

Fazit

Daphnien sind besonders für junge Axolotl eine sehr gute Wahl als Lebendfutter und lassen sich leicht zu Hause züchten. So hat man immer frische Daphnien zur Hand und muss nicht regelmäßig neue nachkaufen.

Eine andere Lebendfutter-Option für junge Axolotl sind Artemia, für größere Axolotl dagegen Regenwürmer. Auch diese lassen sich einfach zu Hause züchten, hier geht es zu einem Artikel über Artemia-Zucht und hier zu Regenwurm-Zucht.

12 spannende Axolotl Fakten
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